Klassenfahrt 6b_2017

Am 7. Juni ging es endlich los: Wir konnten unsere Klassenfahrt nach Rurberg antreten! Und schon als wir die Jugendherberge betraten, hat es den meisten gefallen. Nachdem wir die Koffer auf die Zimmer gebracht hatten, sahen wir beim Mittagessen zum ersten Mal unsere Trainer Franz und Franzie.

Nach dem Essen sind wir mit ihnen wandern gegangen und im Wald angekommen, haben wir unseren ersten Kreis von gefühlt hundert weiteren gemacht. Franzie erklärte nun, dass wir viele Spiele machen werden. Das erste Spiel hieß Schere-Stein-Papier: Jeder musste sich einen Gegner suchen und der Verlierer musste sich hinter den Gewinner stellen. So entstand dann mit und mit eine sehr lange Kette.

Dann gingen wir noch ein Stück weiter und bildeten den nächsten Kreis. „Jetzt spielen wir Virus“, sagte Franzie: Es gab zwei Viren, die versuchen mussten, die Menschheit anzustecken. Wenn man von ihnen berührt wurde, musste man stehen bleiben. Ein Junge und ein Mädchen mussten als Krankenwagen den Infizierten zu einem bestimmten Platz, dem Krankenhaus, tragen, dann wurde man wieder gesund.

Danach sind wir wieder im Wald gewesen. Jeder sollte sich verstecken und einer stellte sich auf einen Baumstamm. Nun sollte er, ohne sich von seinem Baumstamm wegzubewegen, die anderen suchen. Die, die sich verstecken, mussten bei jeder Runde wieder zum Baumstamm und sich abschlagen, hatten dann aber immer weniger Sekunden, um wegzulaufen und sich neu zu verstecken.

Anschließend betraten wir eine große Wiese, wo man genau den Rursee sehen konnte. Dort haben wir auch ein Klassenfoto gemacht. Das nächste Spiel hieß Schauho-Schaubo. Am meisten Spaß hatten wir aber auf der Wiese, als wir sie heruntergerollt sind. Leider haben sich dabei einige Zecken geholt.

Am zweiten Tag haben wir von Franzie Tierlose bekommen. Wir sollten die Tiergeräusche machen und so dann unsere Gruppen finden. Jede Gruppe bekam von Franz ein GPS-Gerät mit bestimmten Punkten, die wir finden mussten. Dann ging es runter Richtung Rursee. Aber jede Gruppe musste zehn Minuten Abstand zur vorherigen haben. Manche Gruppen hatten Probleme, den richtigen Weg zu finden, aber trotzdem war der GPS-Lauf das, was den meisten den größten Spaß gemacht hat.

Am See unten sagte Franz, dass wir jetzt ein Floß bauen würden. Es gab neue Gruppen und sofort packten alle es an. Als Material hatten wir vier Tonnen, unterschiedlich lange Stämme und 13 Seile: vier lange und neun kurze. Wir mussten nun versuchen, mit den Materialien möglichst stabile Flöße zu bauen, wobei wir aber Tipps von den Trainern bekamen. Als wir fertig waren, bekamen die, die auf den See durften und wollten, Schwimmwesten und durften mit Paddeln die Flöße ausprobieren. Jedes Floß hat gehalten! (Allerdings sind einige von uns ganz schön nass geworden, weil wir ins Wasser geflogen sind.) Danach sind wir mit der Klasse zur Eisdiele gegangen, bei der man auch Döner kaufen konnte.

Am letzten Tag hat es leider so stark geregnet und wir mussten das Bogenschießen ausfallen lassen. Stattdessen haben wir Legofiguren nachgebaut und eine Geschichte nachgestellt.

Das war unsere Klassenfahrt. Sie hat uns sehr gut gefallen, weil wir uns als Klasse besser kennengelernt haben: Durch die Gruppenauslosungen sind wir oft mit Mitschülern zusammengewürfelt worden, die wir noch nicht so gut kannten. Das hat unsere Gemeinschaft gestärkt und außerdem haben die Spiele uns gezeigt, dass wir uns aufeinander verlassen können.

(Luca, Nora, Justus und Zeynep)

Klassenfahrt 6b Rurberg 2017